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Super League
FC Basel ohrfeigt Leader YB
Totaler Fehlstart für Leader YB in der Rückrunde: Die Berner unterlagen beim ersten Verfolger FC Basel mit 0:4. Somit beträgt der Rückstand der Basler auf die Berner nur noch vier Punkte.
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Nach 5 Niederlagen in Folge gegen YB endlich ein Sieg für den FC Basel - und zwar völlig verdient. Konnten die Berner in der ersten Halbzeit noch mithalten und auch das eine oder andere Mal für Gefahr in der Offensive sorgen, nahm der Druck der Basler nach dem Seitenwechsel immer mehr zu; die Tore durch Alex Frei (68.), Marco Streller (81.), Marcos Gelabert (87.) und Behrang Safari (93.) waren die logische Folge.
Streller omnipräsent
Er rackerte, er grätschte, er lief - Streller bot gegen YB eine formidable Leistung. Bei praktisch jedem gefährlich vorgetragenen Angriff des FCB hatte er seine Füsse im Spiel. Gross waren auch die Anteile an den beiden ersten Treffern: Nach einem Abpraller von YB-Torhüter Marco Wölfli wurde er von eben diesem leicht berüht - Penalty. Frei verwandelte den fälligen Elfmeter souverän.
In der 81. Minute krönte Streller seine Performance mit einem platzierten Kopfball-Tor nach einer gut getimten Flanke von Valentin Stocker. Die YB-Abwehr sah nicht nur in dieser Szene unorganisiert aus. Nur sechs Minuten später war Wölfi erneut geschlagen, als Gelabert per Kopf auf 3:0 erhöhen konnte. Das Chaos in der Berner Mannschaft war perfekt, nichts ging mehr und Basel hatte noch nicht genug: Safari machte in der Nachspielzeit mit seinem ersten Saisontor die böse Klatsche für den Leader klar.
Yapi fehlte, Doumbia schwach
Bei YB sehnte man sich im Mittelfeld nach einer ordnenden Hand. Gilles Yapi konnte aufgrund einer Verletzung im Abschlusstraining nicht mittun. Doch dies darf keine Entschuldigung sein. Ausser einem Kopfball von Seydou Doumbia in der ersten Halbzeit präsentierte sich YB offensiv äusserst harmlos.
Der Vorsprung auf Basel ist für YB auf vier Punkte geschmolzen. Die kommenden 17 Runden versprechen im Titelkampf Hochspannung.
(jäg)
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