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Super League

Magerkost zum Rückrunden-Start

Samstag, 6. Februar 2010, 19:45 Uhr, Aktualisiert 19:45 Uhr

Die Samstagsspiele der 1. Super-League-Runde nach der Winterpause haben nur einen Treffer gebracht. Das einzige Tor gelang St. Gallen gegen Sion. Zürich und Xamax trennten sich 0:0.

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Super League: Zürich - Xamax

St. Gallen überholt dank dem 1:0-Sieg in der Tabelle den FC Zürich und Sion. Damit liegen die Ostschweizer punktegleich mit den Wallisern auf Rang 6. Zürich rutscht auf den 8. Platz ab, während Xamax die 4. Position verteidigt.

Der Höhepunkt zwischen St. Gallen und Sion ereignete sich bereits in der 9. Minute, als Fabian Frei das 1:0 für das Heimteam erzielte. Sion konnte daraufhin nicht reagieren. Der St. Galler und Ex-Sion-Torhüter Germano Vailati liess sich bei seinem ersten Auftritt mit dem FCSG nicht bezwingen - viel hatte er in einer mässigen Partie auch nicht zu tun.

Sion offensiv harmlos

Chancen für Sion waren selten, offensiv agierte das Team harmlos. Die einzige gute Möglichkeit vergab Emile Mpenza nach einer halben Stunde. Der Kopfball des belgischen Stürmers ging knapp am Tor vorbei. Für St. Gallen vergaben Kristian Nushi und Mario Frick kurz vor der Pause die besten Möglichkeiten zur 2:0-Führung.

Auch in der 2. Hälfte fand das Team von Didier Tholot kein Rezept gegen die Ostschweizer Defensive. Im Gegenteil: Es war die Equipe von Uli Forte, die dem 2:0 näher war als Sion dem Ausgleich. Doch Frick (57.) und Moreno Costanzo (63.) waren ebenfalls erfolglos.

Keine Tore im Letzigrund

Gar keine Tore konnten die 7900 Zuschauer im Zürcher Letzigrund gegen Xamax bejubeln. Auch in dieser Partie zeigten die beiden Mannschaften Magerkost. Vor allem in der 1. Hälfte gab es kaum Tormöglichkeiten. Bezeichnend dafür war, dass die beste Möglichkeit vor der Pause durch einen kapitalen individuellen Fehler eingeleitet wurde: FCZ-Captain Hannu Tihinen verlor als hinterster Mann den Ball, aber Admir Aganovic vergab alleine vor Johnny Leoni.

In der 2. Halbzeit hatte dann aber der Schweizer Meister Vorteile. Vor allem nach 61 Minuten hatten die Zürcher die besten Chancen: Admir Mehmedi traf innert einer Minute zweimal nur die Torumrandung. Kurz darauf kam Dusan Duric zu einer Riesenchance: Nach einer Flanke von Marco Schönbächler zwang der Schwede mit seinem Kopfball Xamax-Keeper Luca Ferro zu einer starken Parade.

(mos)