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Vancouver 2010

Schweizer Delegation

146 Athletinnen und Athleten nach Vancouver

Dienstag, 2. Februar 2010, 12:35 Uhr, Aktualisiert 23:28 Uhr

146 Athletinnen und Athleten werden die Schweiz an den Olympischen Spielen in Vancouver vertreten - so viele wie noch nie an Winterspielen.

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146 Athletinnen und Athleten nach Vancouver

Swiss Olympic hat in den Disziplinen Rodeln, Skeleton, Skicross, Ski Freestyle Aerials, Eisschnelllauf und Nordische Kombination die letzten Selektionen vorgenommen. Zudem wurde das Kader der Eishockey-Männernati bereinigt. Damit reisen 146 Athletinnen und Athleten nach Kanada. Vor vier Jahren in Turin waren es 128.

«Mit 10 bis 12 Medaillen zufrieden»

Gian Gilli, Chef des Selektionsausschusses, schätzt das Potenzial der Delegation nicht ganz so gross ein wie in Turin, als die Schweiz 14 Medaillen gewann. «Aufgrund der Tatsache, dass sich in den letzten Wochen verschiedene Medaillenkandidaten verletzt haben und nicht dabei sein können, sind wir mit zehn bis zwölf Medaillen zufrieden. Das ist aber nur möglich, wenn in Vancouver alles zusammenpasst und unsere Athleten am Tag X ihre Bestleistung abrufen können», so Gilli.

Eishockey: Mit Rüeger und Guggisberg, ohne Josi

Definitiv fest steht nun auch das Kader der Eishockey-Nationalmannschaft. Für den verletzten Torhüter Martin Gerber kommt Klotens Ronnie Rüeger zum Handkuss. Zerschlagen haben sich die Olympia-Hoffnungen für SCB-Verteidiger Roman Josi, der sich an der U20-WM verletzt hatte. Für ihn rutscht Stürmer Peter Guggisberg nach, der in Davos zuletzt sehr stark aufgetreten ist.

Skeleton: Oswald für Stähli

Für den am Oberschenkel verletzten Gregor Stähli kommt Pascal Oswald zum Zug. Der 29-jährige hatte die Selektionskriterien eigentlich nicht erfüllt, beim Weltcup in St. Moritz aber den starken 6. Rang erreicht.

Ski: Frauen-Slalom ohne Schweizerin

Keine Nachselektion gab es im Ski alpin. Damit wird der Frauen-Slalom ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne gehen.

(boe)