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Wintersport

Snowboard

Tanja Frieden tritt zurück

Dienstag, 26. Januar 2010, 12:16 Uhr, Aktualisiert 23:28 Uhr

Tanja Frieden beendet per sofort ihre Karriere. Die 33-jährige Boardercross-Olympiasiegerin von 2006 zieht damit ihre Konsequenzen aus den schweren Verletzungen, die sie sich letzte Woche in Stoneham (Ka) zugezogen hat.

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Tanja Frieden tritt zurück
Video Frieden wird Sportlerin des Jahres 2006 Tanja Frieden tritt zurück (26.01.10)
Video Tanja Frieden tritt zurück Friedens Sturz, der zum Rücktritt führte (26.01.10)
Video Friedens Sturz, der zum Rücktritt führte Friedens Lauf zu Olympia-Gold (Original-Komment... (26.01.10)
Video Friedens Lauf zu Olympia-Gold (Original-Kommentar von Stefan Bürer) Frieden wird Sportlerin des Jahres 2006 (26.01.10)

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Die Berner Oberländerin riss sich im Weltcup-Rennen beidseitig die Achillessehne und zog sich eine Luxation der linken Schulter zu. Frieden muss die kommenden vier Wochen im Rollstuhl verbringen. Danach ist eine langwierige Rehabilitation nötig. Intensiv Sport treiben können wird sie erst in einem halben Jahr.

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Friedens Sturz, der zum Rücktritt führte

«Dass ich noch vor Vancouver aufhören würde, damit habe ich nun wirklich nie gerechnet», erklärte Tanja Frieden mit erstaunlich gefasster Stimme vor den Medien. «Aber nun ist es so. Daran ist nichts mehr zu ändern.»

Sie habe während ihrer fast 14-jährigen Karriere im Weltcup die Extreme kennen gelernt, erklärte Frieden in ihrer wohl bittersten Stunde. «In Turin erlebte ich die grossen Glücksgefühle. Jetzt bin ich mit der anderen, der dunklen und traurigen Seite konfrontiert.» Aber irgendwann werde sie wieder aufstehen und den Fokus auf neue Ziele richten.

14 Jahre im Weltcup

Die schweizerisch-norwegische Doppelbürgerin stand 1989 mit 13 Jahren zum ersten Mal auf einem Snowboard. 1996 fuhr sie die ersten Weltcup-Rennen im Boardercross. Seither hat sie regelmässig Podestplätze an den X-Games und an Weltcup-Rennen belegt.

Tanja Frieden bei ihrem grössten Erfolg. reuters

Unvergesslicher Final in Turin

Ihr grösster Erfolg war der Gewinn der Goldmedaille an den Olympischen Spielen 2006 in Turin. Im Final überholte sie auf den letzten Metern ihre Konkurrentin Lindsey Jacobellis (USA), die bei einer missglückten Showeinlage stürzte.

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Friedens Lauf zu Olympia-Gold (Original-Kommentar von Stefan Bürer)

Im selben Jahr wurde sie zur Schweizer Sportlerin des Jahres gewählt.

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Frieden wird Sportlerin des Jahres 2006

(boe/fel)

M. Wyrsch

Luzern
Verfasst am:
26.1.2010 13:47

 

Mit Tajna Frieden

verliert der Schweizer Sport eine sympathische... mehr …

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