Ski alpin
Val d'Isère
Sandro Viletta und Carlo Janka vergeben Podestplatz
Sandro Viletta und Carlo Janka haben in der Super-Kombi in Val d'Isère nicht von ihrer guten Ausgangslage nach dem Super-G profitieren können. Die Bündner zeigten im Slalom Schwächen. Überlegener Sieger wurde der Österreicher Benjamin Raich.
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Raich siegte vor Landsmann Marcel Hirscher sowie den zeitgleichen Manfred Mölgg (It) und Romed Baumann (Ö). Es war der 35. Weltcup-Sieg für den aus dem Tirol stammenden Raich.
Damit riss die Siegesserie von Carlo Janka, der letzte Woche in Beaver Creek dreimal innert 48 Stunden triumphiert hatte. Der 23-Jährige besass nach dem Super-G als Zweiter wiederum eine hervorragende Ausgangslage. Doch Janka schied im zweiten Teil der Kombi aus. «Dieser Slalom war deutlich zu schwierig für mich. Ich kam gar nie zum fahren», bemerkte der Shooting-Star nach dem ersten Tiefschlag in dieser Saison.
Gar als Führender nach dem Super-G ging Viletta in den Slalom. Doch auch er offenbarte auf dem schwierigen Gelände in den französischen Alpen grosse Schwierigkeiten und verlor auf Sieger Raich über 2 Sekunden. Auf dem 7. Schlussrang war er gleichwohl der beste Swiss-Ski-Fahrer. Viletta ärgerte sich über die verpasste Chance: «Nach dieser Ausgangslage ist dieses Resultat nicht zufriedenstellend. Gegen Ende hin gelang es mir immer weniger, den Ski zu lösen. Ausserdem unterliefen mir zu viele Fehler.»
Zweitbester Schweizer wurde Silvan Zurbriggen, der sich dank eines gelungenen Slalom-Laufs noch vom 23. auf den 10. Rang verbessern konnte. Als 22. holte auch Beat Feuz noch einige Weltcup-Punkte. Didier Défago, in der Vorwoche in dieser Disziplin noch Zweiter hinter Janka, verzichtete wie Cuche auf den zweiten Teil der Super-Kombination. «Ich war nicht bereit, alles zu riskieren», sagte Cuche.
Raich zog mit den 100 Punkten für den Sieg in der Gesamtwertung an Didier Cuche vorbei. Raich ist nun Gesamtzweiter hinter Janka (460:381 Punkte).
(si/ac/koem)
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