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Schweizer Cup
St. Gallen steht im Cup-Halbfinal
Der FC St. Gallen steht als erster Cup-Halbfinalist fest. Die Ostschweizer bezwangen im Viertelfinal den FC Luzern mit 4:1.
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St. Gallen verdiente sich den Sieg vor allem dank einer starken ersten Halbzeit. Das Team von Uli Forte nutzte die Unkonzentriertheiten der schwachen Luzerner gnadenlos aus.
In der 13. Minute war es Mario Frick, der das Skore für den Gast eröffnete. Nach einem Pass von Pa Modou vor das FCL-Gehäuse gelangte der Liechtensteiner als einziger an den Ball und brauchte das Leder nur noch einzuschieben.
Kurz vor der Pause kamen die St. Galler nach Standards durch Michael Lang (40.) und Pa Modou (43.) zu zwei weiteren Treffern. Grossen Verdienst an beiden Toren hatte Moreno Costanzo, der beide Freistösse schlug.
Mehr als ein Pfostenschuss von Michel Renggli (25.) schaute für den FCL in der ersten Hälfte nicht heraus.
Nach dem Pausentee vermochte sich Luzern ein wenig zu steigern und schöpfte nach 49 Minuten und dem 1:3 durch den eben eingewechselten Youngster Nico Siegrist wieder Hoffnung. Nach einer guten Stunde und einem Foulspiel im Strafraum von Fernando an Christian Ianu hatten die Zentralschweizer gar die Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Renggli traf aber vom Elfmeterpunkt erneut nur den Pfosten.
Auf der anderen Seite machte Jiri Koubsky mit einem Kopfball-Treffer zum 4:1 alles klar. Die Vorlage dazu hatte erneut Costanzo mit einem Freistoss geliefert.
Zum desolaten Auftreten der Luzerner passte, dass Hakan Yakin wenige Minuten vor dem Schlusspfiff auch den zweiten Foul-Penalty der Luzerner verschoss. Der eingewechselte Mittelfeldspieler traf neben das Tor.
St. Gallens Coach Forte zeige sich sehr erfreut über den Halbfinal-Einzug, relativierte den klaren Sieg jedoch ein bisschen: «Wir haben in den entscheidenden Momenten auch das nötige Glück gehabt.» Zudem sei auf dem sehr tiefen Terrain vieles Zufall gewesen.
Rolf Fringer meinte, seiner Mannschaft habe die geistige Frische gefehlt. «Drei Tore nach Freistössen zu bekommen, das ist natürlich dumm», so der FCL-Trainer.
(bon)
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