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Schweizer Cup

FC Luzern empfängt St. Gallen

Mittwoch, 9. Dezember 2009, 18:00 Uhr, Aktualisiert 10.12.2009, 8:39 Uhr

Der FC Luzern gegen den FC St. Gallen ist das einzige Duell zweier Super-League-Vertreter in den Cup-Viertelfinals. Die Innerschweizer sind am Donnerstag in ihrem letzten Spiel des Jahres leichter Favorit.

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Die Partie Luzern gegen St. Gallen macht den Auftakt zum letzten Schweizer Fussball-Wochenende des Jahres. Angepfiffen wird bereits am Donnerstag, weil im Emmenbrücker Gersag-Stadion am Wochenende ein Zirkus gastiert. Die übrigen Viertelfinals finden am Samstag (Basel-Biel) bzw. am Sonntag (Kriens-Thun, Lausanne-YB) statt.

Der FC Luzern kann mit dem Einzug in den Cup-Halbfinal ein turbulentes Jahr krönen und den ebenso stetigen wie auch beeindruckenden Steigerungslauf in der Ära Rolf Fringer fortsetzen. Im Januar lagen die Innerschweizer noch auf dem letzten Platz in der Super League und schafften erst in der Barrage in extremis den Klassenerhalt. Nun überwintern sie gar auf Rang 3.

«Das war eine hervorragende Saison«, zieht Fringer schon vor dem Cupspiel Fazit. Die Bilanz kann mit dem Halbfinal-Einzug noch geschönt werden. Und der Cup lag den Luzernern in den letzten Jahren: 2005 (als Unterklassiger) und 2007 schafften sie es bis in den Final, letztes Jahr war erst im Halbfinal der spätere Sieger Sion Endstation.

Seit dem 25. Oktober und der (spektakulären) 4:5-Niederlage gegen Basel blieb der FC Luzern in 5 Meisterschafts-Partien unbesiegt. Beim 6:0 über Aarau demonstrierte er noch einmal seine Heimstärke und Offensiv-Power. Fringer konnte es sich leisten, Stürmer Paiva (Fringer: «Ich war mit ihm unzufrieden») auf die Tribüne zu schicken.

Mit dem formstarken Joetex Frimpong, Routinier Jean-Michel Tchouga sowie Cristian Ianu verfügt er über starke Alternativen. Hakan Yakin kehrte von seiner Verletzung früher ins Team zurück als erwartet, für einen Volleinsatz wird es aber gemäss Fringer noch nicht reichen.

Der Luzerner Sturm macht auch St. Gallens Trainer Uli Forte Bauchweh: Er bezeichnet Luzerns Auftritte als «beeindruckend»: «Luzern ist konterstark, verfügt über ein ausgezeichnetes Offensivpotenzial und spielte diese Saison konstanter als wir». Forte will am Donnerstag über Kampf zum Erfolg kommen: «Zweikämpfe am Boden und in der Luft werden entscheiden», prophezeit der St. Galler Trainer.

Gegen Luzern gingen die Ostschweizer auswärts als Verlierer vom Platz, zuhause gab es vor zwei Wochen ein 1:1. Die Partie zeigt sinnbildlich die momentane Schwäche beim Aufsteiger: Nach einer schwachen ersten Halbzeit (Forte: «unterirdisch»), zeigte die Mannschaft erst spät eine Reaktion und kam erst in der Nachspielzeit zum Erfolg. Das ist auch Stürmer Mario Frick aufgefallen. «Es ist eine Mentalitätsfrage, wie man ein Spiel beginnt», so der Altmeister. Das Team müsse von Beginn weg kompakter stehen und «sofort Ball und Gegner attackieren», fordert Frick weiter.

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Super League: St. Gallen - Luzern vom 28.11.

(mos)