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Cup

St. Galler Zittersieg gegen Servette

Samstag, 21. November 2009, 16:26 Uhr, Aktualisiert 22.11.2009, 0:29 Uhr

Der FC St. Gallen hat sich mit sehr viel Glück für die Viertelfinals des Schweizer Cups qualifiziert. Die Ostschweizer setzten sich bei Servette erst in der Verlängerung knapp mit 2:1 durch. Ebenfalls ohne zu glänzen qualifizierte sich Luzern gegen Töss.

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Cup: Servette - St. Gallen

St. Gallen tat sich gegen den Challenge-League-Vertreter äusserst schwer. Die Ostschweizer zeigten im Nebel von Genf eine Leistung auf bescheidenem Niveau und gerieten nach einer ereignislosen ersten Hälfte prompt in Rückstand. Tozé Marreco hatte nach einer knappen Stunde für Servette vorgelegt.

Erst eine Minute vor Ablauf der regulären Spielzeit rettete Moreno Merenda die St. Galler mit dem glückhaften Ausgleich doch noch in die Verlängerung. Die glückhafte Entscheidung gelang Zé Vitor nach 98 Minuten mit einem Schuss aus kurzer Distanz. Servette besass im Anschluss zwar noch Möglichkeiten, vermochte das Spiel jedoch nicht mehr zu drehen.

Der Winterthurer Quartierverein ging gegen den haushohen Favoriten sogar in Führung. Serkan Mutlu erzielte nach 7 Minuten per Freistoss das 1:0 für Töss. Joetex Frimpong vermochte nach einer halben Stunde für Luzern auszugleichen.

Der nach einer Viertelstunde für den verletzt ausgeschiedenen Yakin eingewechselte Christian Ianu erzielte schliesslich kurz vor dem Pausenpfiff den Siegestreffer für die enttäuschenden Innerschweizer. Töss hatte mit zwei Treffern an die Torumrandung überdies viel Pech zu beklagen.

Ebenfalls in den Viertelfinals steht der Challenge-League-Verein Biel, der sich in der Verlängerung gegen den Erstligisten Rapperswil mit 5:3 durchsetzte. Rapperswil vermochte in der spannenden und am Ende hektischen Partie das Geschehen jederzeit ausgeglichen zu gestalten. Vujo Gavric, Wolfkan Tschokai und Aleksandar Gavric brachten die St. Galler dreimal in Führung. Benni Hediger, Adrian Moser und David Casasnovas glichen jeweils beinahe postwendend wieder für die Bieler aus.

Erst in der Verlängerung machte sich die Erfahrung des Challenge-League-Vereins bemerkbar. Marco Mathys traf schon in der 94. Minute zum 4:3. Für die endgültige Entscheidung sorgte Loic Schatton in der 122. Minute mit dem 5:3.

(si/rst/fel/gon)