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ATP Basel

Federer unterliegt Djokovic

Sonntag, 8. November 2009, 15:21 Uhr, Aktualisiert 19:46 Uhr

Roger Federer hat seinen vierten Heimsieg verpasst. Der Schweizer unterlag im Final des ATP-Turniers von Basel Novak Djokovic mit 4:6, 6:4 und 2:6.

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Final Basel: Federer - Djokovic

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Federer zeigte zwar vereinzelte Klasse-Schläge, insgesamt aber nicht sein allerbestes Tennis. Der Sieg des während der gesamten Basler Woche kämpferischen Djokovic ging in Ordnung. Der Serbe war im Final angriffiger und nutzte (doch noch) einige seiner vielen Chancen.

«Er hat verdient gewonnen», sagte Federer nach dem Spiel. «Hätte ich einige meiner Chancen nutzen können, wäre es vielleicht anders herausgekommen, aber das war leider nicht der Fall.» Djokovic freute sich über seinen «mit Abstand besten Match der Turnierwoche» und würdigte die Fairness des Publikums.

Im ersten Satz schaffte Djokovic im zweiten Anlauf das Break zum 5:4. Das darauf folgende Game war das spektakulärste des gesamten Spiels: 7 Satzbälle für Djokovic und 4 Möglichkeiten Federers zum Rebreak bekamen die begeisterten Zuschauer zu sehen. Letztlich brachte der 22-jährige Serbe den Aufschlag durch und ging 1:0 in Führung.

«Es hat mich an den US-Open-Final von 2007 erinnert», räumte Djokovic nach der Partie ein. Damals verlor er nach 6 ungenutzten Satzbällen gegen Federer den 1. Umgang und später das Spiel. Jetzt sei das 10. Game, in dem er ein wenig Glück gehabt habe, wohl das spielentscheidende gewesen.

In den zweiten Umgang startete Federer schlecht. Der Baselbieter gab gleich seinen Service ab. Als Djokovic auf bestem Weg zum Doppelbreak war, schaltete Federer eine Stufe höher: Mit aggressivem Spiel realisierte er das Rebreak. Bei 5:4 zugunsten Federers schwächelte Djokovic bei eigenem Service erneut; Federer nutzte seinen zweiten Satzball.

Der dritte Satz war anfänglich ein Spiegelbild des zweiten: Federer gab seinen Aufschlag ab, Djokovic bestätigte das Break. Anders als zuvor liess sich der Serbe die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Im Gegenteil: Federer brachte seinen Service ein zweites Mal nicht durch.

Bei 1:4 hatte er immerhin die Chance, ein Break aufzuholen. Mit drei Fehlern in Folge ermöglichte der Schweizer dem Weltranglisten-Dritten, auf 1:5 davonzuziehen. Nach 130 Minuten nutzte Djokovic seinen ersten Matchball zu seinem ersten Turniersieg in «Federer-Country»

«Ich habe leider zweimal schlecht begonnen», trauerte Federer nach der Partie den verpasste Frühphasen in Satz 2 und 3 nach. «Danach konnte Djokovic freier aufspielen. Für mich wurde es schwierig. Im dritten Satz hatte ich bei 0:40 nochmals eine Chance. Es reichte wieder nicht - so etwas kann auch mir passieren.»

(boe)