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Roger Federer: Ausgeruht zur Mission Titelverteidigung
Wenn Roger Federer heute um 18.30 Uhr gegen Olivier Rochus (live auf «SF zwei») sein Heimturnier in Basel eröffnet, tut er dies ausgeruhter als in den Jahren zuvor.
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Im Gegensatz zu den letzten Jahren, als der Lokalmatador jeweils erst unmittelbar vor Turnierbeginn angereist war, hatte er nun alle Zeit, sich vorzubereiten.
Seit sechs Wochen hat er nicht mehr wettkampfmässig gespielt. Nach ausgiebigen Ferien und einer Vorbereitung in Dubai und der Schweiz weilt er nun schon seit Freitag in Basel.
Diesmal war die Wettkampfpause so lang, dass Federer sogar kurzentschlossen zusammen mit Marco Chiudinelli im Doppel antreten will - zum ersten Mal, seit die Jugendfreunde etwa zwölf Jahre jung waren.
Federer zu seiner Wahl: «Vor einer Woche ist mir erstmals in den Sinn gekommen, dass ich hier gerne Doppel spielen würde und dann habe ich gedacht, mit Marco wäre es noch lustig. Dann habe ich ihn gefragt, ob er Lust habe, und er hatte...»
Vor dem Spass von morgen steht der Ernst von heute. Der Wiedereinstieg nach längeren Pausen ist immer mit gewissen Risiken verbunden. «Wenn man länger als vier Wochen pausiert, ist es nie einfach. Bei mir kommt aber der Touch relativ schnell zurück, und ich bin zuversichtlich, dass ich auch hier ein akzeptables Resultat abliefern kann.»
Zum «Aufwärmen» trifft Federer auf den Qualifikanten Olivier Rochus. Der wieselflinke Belgier ist die Nummer 61 der Welt. In sechs Direktduellen behielt stets Federer die Oberhand. Immerhin dreimal musste die Weltnummer 1 aber einen Satz abgeben.
Federer hofft auf fünf Auftritte und den vierten aufeinanderfolgenden Titel. Seine Motivation ist jedenfalls gross: «Ich freue mich sehr, dass ich erstmals nach dem Sieg beim French Open und in Wimbledon in der Schweiz antreten darf. Hoffentlich darf ich die Atmosphäre in Basel so lange wie möglich geniessen...»
(si/koem)
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