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Boxen

Johnson vor Fight gegen Klitschko: «Es wird leicht für mich»

Freitag, 23. Oktober 2009, 18:31 Uhr, Aktualisiert 23:17 Uhr

Am 12. Dezember fordert Kevin Johnson in Bern den WBC-Schwergewichts-Weltmeister Witali Klitschko. Bei der ersten Medienkonferenz gab sich der Herausforderer äusserst siegessicher.

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Klitschko - Johnson

«Ich habe 23 Leute mit einer Hand geschlagen. Jetzt werde ich zwei benutzen und mache meinen Traum wahr», sagte Johnson selbstsicher. «Es wird leicht für mich», so der 30-jährige Amerikaner.

Lobende Worte gab es für den Herausforderer, der zwar noch ungeschlagen, aber auch noch nicht wirklich hart geprüft ist, auch von seinem Kontrahenten Klitschko. «Er ist ein ausgeschlafener Fuchs und guter Techniker, der über eine starke Beinarbeit verfügt. Johnson hat fast alle seine Gegner mit seinem linken Jab dominiert. Wenn er zwei Hände benützt, wird es tatsächlich gefährlich», so der 38-jährige Ukrainer.

Erst beim Foto-Shooting für die Fotografen rollte Herausforderer Kevin Johnson die Sonnenbrille von den Augen. Dann griff er mit einer Hand an den WBC-WM-Gürtel, den Witali Klitschko um sich hielt. «Der gefällt Dir, was?», stellte der Titelverteidiger genüsslich fest.

Witali Klitschko wird am 12. Dezember bereits seine dritte Titelverteidigung in diesem Jahr bestreiten. «Ich fühle mich in ausgezeichneter Form, deshalb der kurze Abstand zwischen den Kämpfen. In Bern möchte ich noch einen draufsetzen.» Den entsprechenden Feinschliff wird er sich in seinem traditionellen Vorbereitungs-Trainingslager im Tirol holen.

Der Schweizer WBC-Delegierte Peter Stucki, der auch Präsident der Schweizer Profiboxkommission ist, ist überzeugt: «Die Gebrüder Wladimir und Witali Klitschko sind positive Botschafter des Boxsportes. Sie sind herausragende Sportler, die durch Fairness und Intelligenz überzeugen. Dank den Klitschkos hat das Boxen wieder Aufschwung genommen und an Ansehen gewonnen.»

Der Kampf werde dem Namen Bern und der Stadt Bern sehr gut tun. «Und er wird auch dem Schweizer Boxsport, der sich auf niedrigerem Niveau bewegt, förderlich sein», sagte Stucki.

(si/gaf)