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Champions League

Barmettler: «Es geht darum, weitere Punkte zu holen»

Montag, 19. Oktober 2009, 17:04 Uhr, Aktualisiert 17:57 Uhr

Vor dem Champions-League-Heimspiel gegen Marseille steht Heinz Barmettler und der FCZ überraschend auf dem zweiten Gruppenrang. Für den Verteidiger hat sich die Zielsetzung seiner Mannschaft damit verändert.

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Heinz Barmettler: Wenn man schaut, wie die anderen Super-League-Mannschaften gespielt haben, sieht man, dass es nie einfach ist im Cup. Es war sehr wichtig, dass wir einen so klaren Sieg geholt haben und dazu auch gut gespielt haben. Das ist für das Selbstvertrauen gegen Marseille wichtig.

Barmettler: Wir dürfen als Mannschaft nicht abheben, sondern müssen uns bewusst sein, dass wir auch in diesem Spiel nicht Favorit sind. Das bleibt Marseille, trotz unseres Sieges in Mailand. Wir müssen wieder von vorne anfangen.

Barmettler: Am Mittwoch ist es nicht mehr nur das Ziel gut zu spielen, sondern auch resultatorientiert zu agieren. Das ist sicher auch im Hinterkopf. Wir gehen sicher nicht wie gegen Madrid oder Mailand auf den Platz und sagen 'jetzt machen wir eine möglichst gute Figur', sondern jetzt geht es darum, weitere Punkte zu holen.

Barmettler: Wenn sie Stammspieler schonen und uns Ernst nehmen - wie das vielleicht Mailand nicht gemacht hat - ist das sicher kein Vorteil für uns. Von dem her ist die Ausgangslage vielleicht schwieriger als zuvor. Aber mit dem muss leben können, wer auswärts in Mailand gewinnt. Diesen Respekt haben wir uns auch verdient.

Barmettler: Nein, das glaube ich nicht. Wir haben gegen Madrid und Mailand auch nicht nur einfach verteidigt, sondern immer wieder versucht, vorne Nadelstiche zu setzen. Wir werden sicher nicht um den Sechzehner stehen und nur lange Bälle nach vorne schlagen. Das ist nicht unsere Art, Fussball zu spielen. Wir werden unserem offensiven System treu bleiben.

FC Zürich - Olympique Marseille live auf «SF zwei»

Das Champions-League-Spiel zwischen dem Schweizermeister FC Zürich und dem Ligue-1-Vertreter Olympique Marselle sehen Sie am Mittwoch live auf «SF zwei». Die Berichterstattung startet um 20.00 Uhr, Anpfiff ist um 20.45 Uhr.

(Interview: Manuel Köng)