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Hitzfeld erwägt Systemwechsel
Einen Tag nach der erfolgten WM-Qualifikation hat Nati-Coach Ottmar Hitzfeld bereits den Weg nach Südafrika skizziert. Man befinde sich erst auf halber Strecke: «Wir wollen auch an der WM etwas erreichen», sagte Hitzfeld in Basel.
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Für die Endrunde schloss der Lörracher, der bisher mit einem 4-4-2-System ohne zentralen Regisseur spielte, einen Systemwechsel nicht aus. Ziel sei es, «unsere Spielqualität zu verbessern».
Das weckt Hoffnungen für Hakan Yakin. Der Luzern-Spielmacher, der erklärtermassen einen Stammplatz anstrebt, war bisher lediglich Ergänzungsspieler.
Hitzfeld hält sich jede Option offen: «Entscheidend ist, welche Spieler mir bei der WM zur Verfügung stehen werden», sagte er weiter. «Ich will immer das bestmögliche Team auf dem Platz.»
Aus diesem Grund habe er gegen Israel auch die angeschlagenen Frei und Huggel nicht nominiert. «Ich kann nicht auf Namen Rücksicht nehmen, auch beim Captain nicht», erklärte Hitzfeld.
Am 4. Dezember werden die Schweizer Gruppengegner ausgelost. «Was möglich ist, wird sich weisen, wenn wir die Gegner kennen», vertröstete Hitzfeld die Journalisten. Einem Zusammentreffen mit seinem Heimatland würde er froh entgegensehen: «Das wäre natürlich schlecht für Deutschland», lacht er, um dann zu strahlen, «das wäre eine Riesen-Challenge und ich wäre noch motivierter. Ja, das wäre eine gute Sache!»
(boe/koem)
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