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Nationalmannschaft
«Sieg war das Wichtigste»
Bei der Schweizer Nati herrscht nach dem 3:0 in Luxemburg Erleichterung vor. Für das «ganz harte» Israel-Spiel vom Mittwoch fordert Nati-Coach Ottmar Hitzfeld volle Konzentration.
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Drei Tore in den ersten 22 Minuten gegen eine spielerisch klar unterlegene Mannschaft - und dann 70 Minuten nichts Zählbares mehr. Ottmar Hitzfeld konnte eine leise Enttäuschung nach dem Abpfiff nicht kaschieren: «Schade. Nach dem sehr frühen 3:0 konnten wir auf eine Verbesserung des Torverhältnisses hoffen, aber in der zweiten Halbzeit haben wir einige klare Chancen ausgelassen.»
Doch in erster Linie sah der Lörracher das Positive: «Das Spiel lief klar für uns, wir haben nicht gezittert und zu Null gespielt.» Zudem erkannte Hitzfeld nach der Pause eine spielerische Steigerung. «Wir haben besser kombiniert und sind durch Frei, Nkufo, Derdiyok und Huggel zu Chancen aus dem Spiel heraus gekommen.»
Ein hoher Sieg hätte sogar kontraproduktiv sein können, meinte der Nati-Coach: «Wir wären am Mittwoch vielleicht etwas übermütig ins Spiel gegen Israel gestiegen. Jetzt wissen wir: Das wird ein ganz hartes Spiel und wir dürfen in unserer Konzentration nicht nachlassen.» Hitzfelds Fazit: «3 Punkte, 3 Tore, Pflicht erfüllt, aber nicht mehr.»
Ähnlich die Tonlage bei den beiden Torschützen: «Der Sieg war am Wichtigsten», sagte Philippe Senderos, der mit seinem Doppelschlag das Spiel in die gewünschte Richtung gelenkt hatte. «Die Leistung war nicht super, aber in den ersten 25 Minuten spielten wir gut.» Der Genfer lobte vor allem die präzisen Freistösse von Frei und Barnetta, die er freistehend verwerten konnte.
Benjamin Huggel, der das schon fast siegsichernde 3:0 erzielte, freute sich über den Sieg. Jetzt wolle man «die Kampagne mit einem Punktgewinn abschliessen». Die mässige spielerische Leistung erklärte er teilweise mit den Terrainverhältnissen: «Da muss man auch mal über ein paar Fehler hinweg sehen.»
(boe)
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