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WM-Qualifikation

Gekas hält Griechenland im WM-Rennen

Samstag, 10. Oktober 2009, 22:34 Uhr, Aktualisiert 23:46 Uhr

Griechenland hat seine Chancen auf den Sieg in der «Schweizer Gruppe 2» mit einem 5:2-Heimerfolg gegen Lettland aufrechterhalten. Überragende Figur war in Athen Theofanis Gekas. Zu einem Sieg kam auch Israel gegen Moldawien.

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WM-Quali: Griechenland - Lettland

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Die Griechen vermochten eine Halbzeit lang überhaupt nicht zu überzeugen. Die clever agierenden Letten gingen trotz Feldunterlegenheit mit einer 2:1-Führung in die Pause. Beide Treffer erzielte Maris Verpakovskis, den ersten mittels schönem Fallrückzieher.

Dann steigerte sich der Europameister von 2004 jedoch markant und siegte letztlich klar. Gekas fertigte die Letten schliesslich mit insgesamt vier Treffern fast im Alleingang ab. Beim Stand von 1:2 markierte der 29-Jährige Leverkusen-Söldner mit einem (geschenkten) Foulpenalty unmittelbar nach der Pause den Ausgleich, ehe er mit dem Kopf das kursweisende 3:2 erzwang.

Mit zwei Slapstick-Einlagen verschuldete Sions Keeper Vanins in der Schlussphase die endgültige Zäsur -- Samaras und Solo-Unterhalter Gekas nahmen die Offerten an. Es waren nur noch Zugaben, die Letten hatten bereits vor ihrem Einbruch resigniert. Ihnen fehlte die Qualität, den kriselnden Europameister von 2004 zu stürzen.

Griechenland, das zum Abschluss noch Luxemburg empfängt, hofft nun auf eine Niederlage der Schweiz gegen Israel. Nur so vermag das Team von Otto Rehhagel die drei Punkte Rückstand auf die Schweiz noch wettzumachen.

Zu einem Sieg kam auch Israel zuhause gegen Moldawien. Barda (zweimal) und Ben Dayan brachten das Heimteam bis zur 70. Minute mit 3:0 in Führung. Die Moldawier erzielten durch Kalinkow in der 91. Minute den Ehrentreffer. Der Erfolg der Israeli im Ramat-Gan-Stadion vor nur 5000 Zuschauern war absolut verdient.

Trotzdem darf sich der letzte Quali-Gegner der Schweiz kaum mehr Hoffnungen auf die WM-Teilnahme machen. Selbst bei einem Sieg gegen die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld am Mittwoch in Basel braucht Israel noch einen gleichzeitigen Ausrutscher von Griechenland gegen Luxemburg, um noch auf Barrage-Rang zwei vorzustossen.

(koem/gaf)