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Super League
Das Zürcher Derby als Vorspiel
Drei Tage vor dem Champions-League-Knüller gegen Real Madrid empfängt der FC Zürich in der Meisterschaft GC zum Derby. Auf der Maladière fordert Xamax den unangefochtenen Leader YB.
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Das Derby zwischen dem FC Zürich und den Grasshoppers stellt für die Zürcher Fussballfans quasi das Vorspiel für die grosse Partie vom Dienstag dar. Dann werden sich Spieler wie Cristiano Ronaldo, Kaka, Van Nistelrooy oder Raul im Letzigrund die Ehre geben.
Für Meister-Trainer Bernard Challandes dürfte es entsprechend schwierig sein, die Konzentration am Samstag nochmals voll auf die nationale Meisterschaft zu legen. «Wer gegen GC nicht funktioniert, muss gegen Real Madrid nicht mit einem einem Einsatz rechnen», gibt der Romand den Tarif durch.
Der Gegner GC hat den Tritt in dieser Saison noch überhaupt nicht gefunden. Mit mageren 7 Punkten aus 8 Partien liegt die Mannschaft von Ciriaco Sforza auf dem achten Tabellenplatz. Ein Sieg über den Stadtrivalen zum Abschluss des ersten Saisonviertels wäre Balsam auf die Seele des Nobelklubs, der neben sportlichen auch von argen finanziellen Sorgen geplagt wird.
«Die Mannschaft arbeitet konzentriert, die Fortschritte sind erkennbar», gibt sich Sforza unbeirrbar. «Leider konnten wir noch keine genügende Konstanz erreichen, dieses Manko werden wir aber in den nächsten Spielen ausgleichen», ist Sforza überzeugt.
Auf der Neuenburger Maladière empfängt Xamax den noch ungeschlagenen Leader YB. Die Bilanz der Berner ist eindrücklich: Aus den bisherigen acht Spielen resultierten für die Young Boys sieben Siege und ein Unentschieden, zuletzt gingen sie sechsmal in Serie als Sieger vom Platz. Neun Punkte beträgt der Vorsprung der Gelb-Schwarzen auf den ersten Verfolger Luzern. Auf Rang drei stehen, mit zehn Punkten Rückstand, die überraschenden Neuenburger.
Xamax - YB ist auch das Duell der beiden besten Torschützen der bisherigen Saison. Sowohl Seydou Doumbia auf Seiten der Berner als auf Ideye Brown für Xamax trafen bereits 7 Mal in die Maschen.
Der FC Basel nimmt im Tessin einen weiteren Anlauf, aus seinem Tief heraus zu finden. Es wird sich weisen, ob die Nationalspieler Alex Frei und Benjamin Huggel den Schwung aus der Nationalmannschaft in den Klub mitnehmen können. «Wir wollen und müssen gewinnen», gibt Trainer Thorsten Fink die Vorgabe klar durch. Bei einer Niederlage laufen die Basler Gefahr, sich am Montag gar unter dem Strich wieder zu finden.
Vor einer vermeintlich leichten Aufgabe steht der FC Luzern. Der erste Verfolger von Leader YB tritt beim Schlusslicht Aarau an. In St. Gallen kommt es derweil zur Revanche für den Cup-Viertelfinal im Vorjahr gegen Sion.
(gaf)
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