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Wichtiger Punkt für Schweizer Nati in Lettland
Die Schweizer Nationalmannschaft hat in Lettland das Mindestziel erreicht und beim 2:2 wenigstens einen Punkt geholt. Weil Griechenland in Moldawien aber nur Remis spielte, ist die Nati der WM-Teilnahme wiederum einen grossen Schritt näher gekommen.
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Lange Zeit sah es nach einem frustrierenden Schweizer Fussball-Abend aus. Die Schweiz lag in Lettland mit 1:2 im Rückstand und Griechenland führte in Moldawien 1:0. Damit wäre der Zusammenschluss an der Tabellenspitze perfekt gewesen.
Eine halbe Stunde später war die Schweizer Fussball-Welt wieder in bester Ordnung. Eren Derdiyok glich in Riga für das Team von Ottmar Hitzfeld aus und Griechenland kassierte den Ausgleich. Nun fehlen der Nati aus dem Auswärtsspiel in Luxemburg und dem Heimspiel gegen Israel vier Punkte zur WM - eine mehr als machbare Aufgabe.
Diese komfortable Ausgangslage hat sich die Schweiz indes nicht mit einer guten Leistung verdient. Die erste Halbzeit in Riga war wenig erbaulich. Zwar startete die Schweiz engagiert, nach einer kurzen Drangphase in den ersten fünf Minuten aber kam von der Nati in offensiver Hinsicht nur noch wenig.
Weil sich auch Lettland primär darauf konzentrierte, keinen Treffer zu erhalten, bot die erste Halbzeit Fussball zum Abgewöhnen. Bis zur 44. Minute. Benjamin Huggel tanzte im Strafraum Lettland-Keeper Vanins und einen Verteidiger aus und bediente Alex Frei ideal. Der Schweizer Topskorer musste nur noch den Kopf hinhalten, um den Ball mit seinem 40. Treffer im Nati-Trikot im leeren Tor zu versenken.
Mit der Führung im Rücken agierte die Schweiz in der zweiten Hälfte kaum souveräner. Im Gegenteil: Nach einer Unachtsamkeit von Diego Benaglio kamen die Letten mit ihrer ersten gefährlichen Aktion wie aus heiterem Himmel zum Ausgleich (62.). Und als Astafjevs 13 Minuten später die Gastgeber gar in Führung brachte - die Schweizer Innenverteidigung wirkte in dieser Aktion wenig stilsicher - musste man um die Nati bangen.
Ottmar Hitzfeld aber bewies einmal mehr sein goldenes Händchen für die richtigen Massnahmen. Mit den Einwechslungen von Johan Vonlanthen, Hakan Yakin und Eren Derdiyok setzte der Lörracher naturgemäss voll auf Offensive. Mit Erfolg: Mit seinem ersten Ballkontakt glich Derdiyok nach einem Eckball von Frei aus. Die zweite Halbzeit bot Tore und Spannung, war von hochklassigem Fussball aber weit entfernt.
Egal. Derdiyoks Tor könnte jener Treffer sein, der die Nati nach Südafrika bringt. Ein Sieg in Luxemburg und ein Remis im Heimspiel gegen Israel reicht der Nati für die WM-Teilnahme - wahrlich ein fürstlicher Lohn nach einer durchzogenen Leistung.
(fel)
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