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Nationalmannschaft

Schweiz kommt Südafrika näher

Samstag, 5. September 2009, 22:50 Uhr, Aktualisiert 06.09.2009, 0:26 Uhr

Die Schweizer Nationalmannschaft ist der WM in Südafrika ein gewaltiges Stück näher gekommen. Im kapitalen Quali-Spiel gegen Griechenland siegte das Team von Ottmar Hitzfeld dank zwei Kopfballtoren von Stéphane Grichting und Marco Padalino mit 2:0.

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Schweiz kommt Südafrika näher

Leidenschaft hat Trainer Ottmar Hitzfeld von der Nati gefordert, Kampf und Herz. Diese Attribute erfüllte sein Team über die gesamten 90 Minuten. Kreativität und offensive Durchschlagskraft liess die Schweiz aber über weite Strecken vermissen.

In den ersten zehn Minuten waren vorerst defensive Schweizer Qualitäten gefragt. Griechenland startete stürmisch und war in der Anfangsphase fast permanent im Ballbesitz. Obwohl die neuformierte Schweizer Hintermannschaft aber nicht in jeder Szene den sichersten Eindruck machte, blieben reelle griechische Torchancen aus.

Nach einer Viertelstunde kam das Hitzfeld-Team besser ins Spiel und kontrollierte fortan Ball und Gegner. Griechenland konzentrierte sich immer stärker auf die Defensive und liess den Schweizer Offensivkräften kaum Platz. Und weil der Nati in der Angriffsbewegung die Ideen und die Kreativität fehlten, blieben Torchancen auch vor Griechen-Keeper Chalkias Mangelware.

Dies änderte sich auch dann nicht, als Griechenland mit einem Spieler weniger auskommen musste. Schiedsrichter De Bleeckere zeigte Vyntra nach einer Rangelei im Strafraum kurz vor der Pause die zweite gelbe Karte - eine harte Entscheidung. In nummerischer Überzahl blieb die Schweiz optisch zwar überlegen, aber auch in Halbzeit zwei ohne Zug zum Tor.

Im Gegenteil: Bei einem Konter kamen die Griechen dem Tor sehr nahe: Diego Benaglio konnte einen Schuss von Spyropoulos mit den Fingerspitzen noch an die Latte lenken - die bis dato beste Chance des Spiels gehörte Griechenland. Und just in dieser Phase, in der die Griechen wieder besser in die Partie fanden, gelang der Schweiz der ersehnte Führungstreffer.

Der eben erst eingewechselte Hakan Yakin zirkelte einen Freistoss auf den Kopf von Stéphane Grichting – und der Romand erzielte mit seinem allerersten Tor in der Nati das so wichtige 1:0 (83.). Damit war der Knoten gelöst. Nur fünf Minuten später schloss Marco Padalino - auch er per Kopf - einen mustergültigen Konter zum 2:0 ab. Auch für den wirbligen Tessiner war es in der Nati die Torpremiere.

(fel)