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Tennis

Federer gewinnt in Cincinnati überzeugend

Sonntag, 23. August 2009, 18:34 Uhr, Aktualisiert 22:15 Uhr

Roger Federer hat beim ATP-1000-Turnier in Cincinnati im Final gegen Novak Djokovic mit 6:1 und 7:5 gewonnen. Der Weltranglisten-Erste überzeugte bei seinem 61. Turniersieg sowohl in der Offensive wie auch in der Defensive.

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Die wichtigsten Szenen aus dem Final-Match.

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Nach seiner starken Leistung gegen Andy Murray im Halbfinal zeigte Roger Federer auch gegen Angstgegner Novak Djokovic im Final eine ausgezeichnete Leistung. Der Serbe, gegen den Federer zuletzt im Frühling in Key Biscayne und in Rom zweimal verloren hatte, war vor allem im ersten Satz chancenlos gegen die Weltnummer 1.

Federer diktierte die Ballwechsel von Beginn an. Mit zwei Breaks zog der Schweizer schnell auf 5:0 weg. Novak Djokovic gelangen insbesondere bei zweiten Aufschlägen kaum Punkte. Sein erstes Game bejubelte die Weltnummer 4 selbstironisch. In lediglich 32 Minuten rang Federer seinen Gegner im ersten Satz mit 6:1 nieder.

Doch Djokovic vermochte nach dem schnellen Satzverlust zu reagieren. Er sicherte sich die ersten drei Games des zweiten Durchgangs. Danach war allerdings wieder der Baselbieter am Drücker. Er glich zum 3:3 aus, wehrte beim Stand von 4:5 einen Satzball seines Gegners ab und gewann den Final schliesslich 6:1, 7:5.

«Ich weiss, dass ich jeden Spieler der Welt besiegen kann», stellte ein selbstbewusster Federer nach dem Spiel fest und spricht von einem «unglaublichen Sommer - sportlich und privat». Finalgegner und Gratulant Novak Djokovic musste neidlos anerkennen, dass Federer «heute einfach zu gut» war.

Bei der Siegerehrung widmete Federer den Turniersieg seinen Zwillingstöchtern. «Ich muss mich bei ihnen dafür bedanken, dass sie etwas früher auf die Welt kamen als geplant. Wäre das nicht passiert, hätte ich womöglich nicht nach Cincinnati kommen können.»

Federer feierte den vierten Triumph in dieser Saison, gewann zum dritten Mal nach 2005 und 2007 das Turnier von Cincinnati und triumphierte erstmals an einem Turnier als Vater. Und in einer Woche reist er als Topfavorit an die US Open: «Ich bin für Flushing Meadows bereit!»

(si/koem/gon)