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Zürcher Ironman fest in Schweizer Hand
Der Thalwiler Ronnie Schildknecht hat in überlegener Manier zum dritten Mal in Folge den Ironman Switzerland in Zürich gewonnen. Stefan Riesen sorgte für einen Schweizer Doppel-Triumph. Den gab es auch beim Frauenrennen.
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Schildknecht benötigte 8:20'20" für die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Den zweitplatzierten Riesen distanzierte er um mehr als elf Minuten. Platz drei ging an den Deutschen Torsten Abel.
«Es war viel härter als vor einem Jahr», bilanzierte Schildknecht sein Rennen im Ziel. Der 29-Jährige, 2008 Vierter an der Ironman-WM in Hawaii, kam als Achter nach dem 3,8-km-Schwimmen aus dem 20,2 Grad warmen Zürichsee und konnte auf den 180 Radkilometern entlang dem Seeufer und durch das coupierte Zürcher Oberland bald Boden gutmachen und zur Spitze aufschliessen.
«Auf der Radstrecke gab es viel Gegenwind, meine Beine waren schwer», sagte Schildknecht, «bis ich aufschliessen konnte, fuhr ich zwar aggressiv, dann aber eher verhalten weiter.»
Auf der Marathonstrecke konnte der Schweizer seinen Vorsprung bis auf elf Minuten ausbauen und gewann unangefochten. «Erst auf den letzten fünf Kilometern war ich mir sicher, dass es zum erneuten Sieg reichen würde», so Schildknecht weiter.
Einen Schweizer-Doppelsieg gab es auch bei den Frauen. Die Siegerin hiess wie im Jahr 2008 Sibylle Matter. Sie nahm der Zweiten Monika Lehmann rund zehn Minuten ab. Dritte wurde als beste Nichtschweizerin die Kanadierin Lisbeth Kristensen. «Der heutige Erfolg ist schöner als im Vorjahr», strahlte eine überglückliche Matter im Ziel, «weil ich weniger leiden musste».
Auch in Österreich waren Triathletinnen und Triathleten im Einsatz. Über die olympische Distanz kam Nicola Spirig auf den hervorragenden zweiten Rang. Die Zürcherin musste sich nur von der derzeit überragenden Australierin Emma Moffat schlagen lassen. In der Gesamtwertung der WM-Serie ist Magali Di Marco als Siebte bestklassierte Schweizerin.
Männer: 1. Ronnie Schildknecht (Sz) 8:20:20 (52:08, 4:34:44, 2:50:36). 2. Stefan Riesen (Sz) 11:10 zurück (59:19, 4:33:51, 2:55:31) 3. Torsten Abel (De) 16:38. 4. Uwe Kappelhoff (De) 19.17. 5. Pieter Helin (Bel) 19:55. 6. Christophe Bastie (Fr) 24:23. 7. Patrick Jaberg (Sz) 27:51. 8. Rafael Wyss (Sz) 30:15. 9. Ueli Bieler (Sz) 30:23. 10. Kit Stokes (Gb) 30:30.
(si/sil)
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