Fussball
Cupfinal
Sion zum 11. Mal Cupsieger!
Es bleibt dabei: Sion verliert keinen Cupfinal. In ihrem 11. Endspiel bezwangen die Walliser YB nach 0:2-Rückstand mit 3:2.
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Mann des Spiels war Sion-Stürmer Afonso, der in der 88. Minute die Entscheidung herbeiführte. Für YB ist es der dritte verlorene Cupfinal in Folge gegen Sion. Bereits 1991 unterlagen die Berner nach einer 2:0-Führung mit 2:3. Damit wartet die Hauptstadt weiter auf den ersten Titel seit 1987.
Für YB hatte es gut begonnen: Yapi per Penalty (22. Minute) und ein Eigentor Aliouis brachten das Heimteam mit 2:0 in Führung. Doch Obradovic verkürzte noch vor der Pause, Sarni glich in der 52. Minute aus.
Vor allem die erste Halbzeit war kein spielerisches Highlight. Die Mannschaften wirkten vor imposanter Kulisse nervös: Das Spiel wirkte fahrig, es gab wenig zusammenhängende Aktionen zu sehen. Gefahr kreierten aus dem Spiel heraus in erster Linie die Flügelstürmer Varela auf Berner und Reset auf Walliser Seite.
Kein Wunder also, ergaben sich die Chancen nach Standardsituationen oder individuellen Fehlern. Bei der ersten guten Chance profitierte Varela von einer misslungenen Kopfballrückgabe Aliouis, doch der Spanier setzte den Ball über das Tor.
In der 22. Minute war es dann Sions Fermino, der einen Ball verstolperte und Varela nur noch per Foul stoppen konnte. Yapi verwertete den fälligen Penalty souverän. Beim 2:0 köpfte der unglückliche Alioui einen Raimondi-Freistoss in den eigenen Kasten. Doch Sion gab nicht auf: Stellvertretend dafür stand der wirblige Reset: Seine Flanke brachte Afonso auf den YB-Kasten, Wölfli liess den Ball abprallen - Obradovic nahm dankend an. Dies war der Startschuss für die beste Phase Sions.
In der zweiten Halbzeit wurde die Partie einerseits spielerisch besser, andererseits auch ruppiger. YB verstärkte durch die Hereinnahme Doumbias die Offensive. Aber es war Sion, das den Schwung mitnahm und nach einem Freistoss Obradovics zum Ausgleich kam: Sarni wurde von der YB-Defensive vernachlässigt.
Nach einem kurzen Schock versuchte YB zwar, das Heft wieder in die Hand zu nehmen. Doch viel Zählbares schaute nicht heraus. Die beste Möglichkeit vergab Doumbia, der im letzten Moment von zwei Sion-Verteidiger gebremst werden konnte. So blieb es Sion vorbehalten, den Lucky Punch durch Afonso zu realisieren. Der Stürmer wurde von Obradovic mit einem weiten Pass herrlich lanciert und hatte keine Mühe, alleine vor Wölfli den Siegtreffer zu markieren.
(mos)
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