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Leichtathletik

Röthlin erlitt zweite Lungenembolie

Mittwoch, 25. März 2009, 14:56 Uhr, Aktualisiert 17:11 Uhr

Viktor Röthlin hat am vergangenen Donnerstag eine weitere Lungenembolie erlitten. Der Schweizer musste zwischenzeitlich auf die Intensivstation, hat aber das Luzerner Kantonsspital bereits wieder verlassen können.

Viktor Röthlin.
Viktor Röthlin. (Keystone)

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Der Marathonläufer erlitt schon die zweite Lungen-Embolie innert sieben Tagen. Ursache war das Ablösen des Thrombus in der rechten Beckenvene.

Dieselbe Verstopfung hatte bereits die erste Lungenembolie, die kurz nach Röthlins Rückkehr aus dem Trainingslager in Kenia Anfang März diagnostiziert worden war, ausgelöst. «Damals hatten wir nach Abwägung der Risiken eine konservative Behandlungsmethode gewählt. Der Propf war klein und stabil. Wir wollten auf einen Eingriff verzichten», so Lungenspezialist Dr. Beat Villiger.

Wegen der erneuten Embolie behandelte man die Blutverstopfung nun mittels eines invasiven Eingriffs - erfolgreich. Röthlin wurde dazu ein Lyse-Katheter gelegt, der nach 24 Stunden wieder entfernt werden konnte.

Dem 34-Jährigen geht es den Umständen entsprechend gut. Die neuerliche Analyse der Lunge ergab, dass nun alle Gefässe frei und offen sind. Somit dürfte der zwischenzeitliche gesundheitliche Rückschlag den Heilungsverlauf mittelfristig nicht beeinflussen. (koem)