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Endstation Murray

Samstag, 21. März 2009, 23:13 Uhr, Aktualisiert 22.03.2009, 1:28 Uhr

Roger Federer ist im Turnier von Indian Wells im Halbfinal ausgeschieden. Der Schweizer verlor gegen Andy Murray mit 3:6, 6:4, 1:6. Der Schotte trifft im Final auf Rafael Nadal.

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Tennis: Indian Wells

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Roger Federer fand erneut kein Rezept gegen Andy Murray und scheiterte in Kalifornien wie schon im Vorjahr im Halbfinal. Der sechs Jahre jüngere Schotte zeigte eine sehr starke Leistung gegen den Schweizer und gewann bereits das sechste von insgesamt acht Aufeinandertreffen.

Roger Federer startete zwar stark in die Partie und kam beim Stande von 2:1 zu drei Breakbällen. Doch Murray zeigte Nervenstärke und glich zum 2:2 aus. Dieses Game blieb offenbar nicht ohne Folgen im Spiel von Federer. Murray doppelte nach, schaffte direkt im Anschluss das Break zum 3:2. Mit einem Zu-Null-Game zog er gar auf 4:2 davon. Federer war nun total von der Rolle (17 unerzwungene Fehler im 1. Satz) und verlor den ersten Durchgang nach einem weiteren Break mit 3:6.

«Beim dritten Breakball war ich der 3:1-Führung nahe. Wenn ich diese Breakchance nütze, kann er in der Folge vielleicht nicht so (gut) spielen, wie er das tat», mutmasste Federer nach der Partie.

Zu Beginn des zweiten Satzes gab Federer dann jedoch gleich den Tarif bekannt und setzte Murray mit einem Break unter Druck. Doch die Weltnummer 4 schaffte mit einem gekonnten Passierball das Re-Break zum 2:2. Beim Stande von 3:3 stand der Satz vor der entscheidenden Wendung. Der Schweizer hatte erneut drei Breakchancen, vermochte die letzte davon im Gegensatz zum ersten Durchgang jedoch zu nutzen und brachte den Satz anschliessend problemlos ins Trockene.

Federer schien nun den Tritt definitiv gefunden zu haben und zeigte im entscheidenden dritten Satz zumindest am Anfang starke Szenen. Doch erneut liess der Schweizer nach, bekundete Mühe mit seinen Aufschlägen und machte ungewohnt viele Fehler.

Bei eigenem Aufschlag vergab er eine Rückhand kläglich und ermöglichte so Murray das vorentscheidende Break zum 1:2. Dies war der Knackpunkt der Partie und der Ausgangspunkt zur fünften Niederlage in Folge gegen den jungen Schotten. «Ich spielte einfach schlecht - im dritten Satz sogar schockierend schlecht», gab Federer zu Protokoll.

Murray trifft im Final (in der Nacht auf Montag) auf den topgesetzten Spanier Rafael Nadal. Die Weltnummer 1 bezwang den Lokalmatadoren Andy Roddick (ATP 7) mit 6:4, 7:6. Nadal reichte im ersten Satz ein Break. Im zweiten Durchgang gab er zweimal einen scheinbar sicheren Vorsprung noch preis, nachdem er seinem Gegner zweimal den Aufschlag abnahm. Doch Roddick kämpfte sich noch ins Tie-Break, wo er aber mit 4:7 den Kürzeren zog. (gon/mos)