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Hürde Murray erneut zu hoch

Freitag, 9. Januar 2009, 18:42 Uhr, Aktualisiert 20:57 Uhr

Andy Murray ist und bleibt Roger Federers Angstgegner Nummer 1. Der Schweizer unterlag dem 21-jährigen Schotten im Halbfinal des ATP-Turniers von Doha in etwas mehr als zwei Stunden mit 7:6, 2:6 und 2:6. Der zweite Finalist heisst Andy Roddick.

Roger Federer - gegen Andy Murray erneut unterlegen.
Roger Federer - gegen Andy Murray erneut unterlegen. (reuters)

Murray, gegen den Federer bereits im ersten Spiel der Saison beim Exhibition-Turnier vor einer Woche in Abu Dhabi verloren hatte, erwies sich als der erwartet harte Gegner.

Den ersten Satz konnte Federer zwar noch im Tie-Break (8:6) zu seinen Gunsten entscheiden, doch bereits im Startsatz war der Schotte der eigentlich bessere Spieler. Während Murray seinen Aufschlag jeweils problemlos durchbrachte, bekundete Federer bei eigenem Service immer wieder Mühe.

Während der erste Satz eine geschlagene Stunde dauerte, benötigte Murray nur halb so lange, um den zweiten Satz für sich zu entscheiden. Mit 6:2 wies die Nummer 4 der Welt die Weltnummer 2 deutlich in die Schranken. Das erste Break realisierte Murray zum 4:2, Federers nächster Service vermochte der 21-Jährige dann erneut zu durchbrechen.

Anfangs hatte es für Federer jedoch gar nicht schlecht ausgesehen. Die Weltnummer 2 hatte beim Stand von 1:1 drei Breakbälle. Diese vermochte aber Murray allesamt abzuwehren und realisierte darauf fünf Punkte in Folge. «Im Nachhinein war dies sicherlich meine grösste Chance», so Federer.

Beim Stand von 2:1 für Murray im Entscheidungssatz nahm der Schotte ein «physical timeout» und liess sich am Rücken behandeln. Doch bereits beim darauffolgenden Game gelang ihm das Break zum 3.1.

Danach schien Federers Widerstand gebrochen. Mit einem scheinbar einfachen Smash ins Netz besiegelte der Schweizer seine dritte Niederlage gegen Murray auf der ATP-Tour in Folge. Im Head-to-Head-Vergleich führt der Brite unterdessen bereits mit 5:2 Siegen.

«Ich hatte heute den ganzen Match lang Mühe, es ist mir nur selten gelungen, den Punkt zu beenden und ich hatte grosse Probleme, das Spiel von hinten zu machen», analysierte Federer nach dem Spiel.

Im Final vom Samstag bekommt es Federer-Bezwinger Murray nun mit Andy Roddick zu tun. Der Amerikaner bezwang Gaël Monfils in zwei Stunden mit 7:6, 3:6 und 6:3. Roddick konnte sich damit nach zuletzt drei Niederlagen gegen Monfils in den letzten drei Jahren wieder einmal gegen den 22-jährigen Franzosen durchsetzen und steht erstmals im Final von Doha. (Si/bon)