Eishockey
Lions stehen im Final
Das Märchen der ZSC Lions in der Champions Hockey League geht weiter. Der Schweizer Meister schlug im Halbfinal-Rückspiel die Espoo Blues mit 4:1.
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Der Finalgegner der Lions heisst Metallurg Magnitogorsk. «Das wird eine enorm schwierige Aufgabe», sagte Trainer Sean Simpson, «aber wir sind noch hungrig».
Die Zürcher reisen damit am 21. Januar nach Russland, eine Woche später folgt das Rückspiel in der Schweiz.
Die Lions gingen im ersten Drittel dank zwei Powerplay-Treffern in Führung. Zunächst lenkte Monnet den Puck nach schöner Vorarbeit Alstons und Trudels ins Netz (6. Minute). Zehn Minuten später vergass die finnische Hintermannschaft nach einem Bully Seger.
Vor allem im Schlussabschnitt drückten die Finnen auf den Ausgleich. Doch die Lions waren defensiv hervorragend organisiert und konnten sich auf ihren Goalie Sulander verlassen, der in seiner Heimat brillierte. Nur Kuoppala konnte nach 34 Minuten den Routinier bezwingen. «Ich erwischte einen sehr guten Tag und spielte sehr konzentriert», sagte «Sulo» nach dem Spiel zu SF.
Kurz vor Schluss ersetzte Espoo seinen Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Trudel und Gardner machten mit Treffern ins leere Tor alles klar. Sowohl Sulander als auch Captain Seger sagten nach dem Spiel unisono, der entscheidende Punkt sei die Defensive gewesen. «Zudem sind wir in hektischen Situationen ruhig geblieben und haben in unserem System gespielt», so Seger weiter.
Schon jetzt ist der Erfolg des Teams von Sean Simpson der grösste, den eine Schweizer Klubmannschaft je erreicht hat. Es schaltete der Reihe nach Vertreter aus den Top-Nationen Schweden, Tschechien und Finnland aus. «Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft», resümierte denn auch Trainer Simpson, «wir haben sehr clever gespielt. Vor allem die Special-Teams waren unglaublich».
Ufa hatte das Hinspiel im anderen Halbfinal gegen Magnitogorsk auswärts 2:1 gewonnen und führte durch ein Twerdowski-Tor bis zur 44. Minute mit 1:0. Marek und Platonow gelang innert 24 Sekunden die Wende; Mirnow sorgte mit einem Konter für das 3:1 nach 60 Minuten, womit ein Penaltyschiessen fällig wurde. Erneut Marek und Mirnow brachten ihre Versuche bei Ufa-Hüter Jeremenko unter, die Spieler des Heimteams scheiterten. (mos/boe)
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