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Ski alpin

Erneut ein Schweizer Feuerwerk?

Freitag, 4. Januar 2008, 19:34 Uhr, Aktualisiert 05.09.2008, 11:41 Uhr

Die Schweizer Skicracks sind wieder top. Eingeleitet hatte die Wende vor einem Jahr Marc Berthod, als er in Adelboden sensationell den Slalom gewann. Beste Voraussetzungen für das Weltcup-Wochendende im Berner Oberland.

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Ski: Startnummer-Auslosung Adelboden

Vor einem Jahr versprach der Schweizer Skichef Martin Rufener ein Feuerwerk. Es war untertrieben. Allen voran Marc Berthod zündete den Funken und gewann mit der Startnummer 60 und dem 30. Zwischenrang nach dem 1. Lauf (!) sensationell den Slalom.

Auch in diesem Jahr erwartet Rufener Grosses: «In jeder Disziplin der fünf Rennen in Adelboden und Wengen gehen vier, fünf Schweizer mit reellen Chancen auf einen Spitzenplatz an den Start. Und wer fähig ist, unter die ersten fünf zu fahren, kann auch gewinnen. Hoffentlich entsteht daraus ein Podestplatz.»

«Wir haben alles unternommen, um den Heimvorteil auszunützen», sagt Rufener. Seine Athletetn trainierten in der letzten Altjahrswoche auf dem Chuenisbärgli und auf der Lauberhorn-Slalompiste am Donnerstag.

Adelboden war bisher die Station, in der Marc Berthod seinen Kollegen Dani Albrecht jeweils klar ausstach. Neben dem Triumph im letzten Jahr resultierte für den Bündner 2005 mit der Startnummer 58 seine erste Top-Ten-Klassierung (7.). «Ich versuche», so Berthod, «die positive Energie auch auf diese Rennen zu übertragen. Hang und Piste passen mit.» Seine Sprungelenkverletzung ist soweit geheilt, dass sie ihn kaum mehr stört. «Vor allem in den Skischuhen spüre ich keine Behinderung mehr.»

Sein Kumpel Albrecht hat sich vorgenommen, «in Adelboden mit Marc gleichzuziehen. Es wäre an der Zeit...». Nach drei Ausfällen in den ersten drei Riesenslaloms gelang ihm im letzten Jahr als 16. das erste Resultat. Der folgende 10. Platz im Slalom, der erste in den Top-Ten, ging im Siegestraumel um Berthod unter.

Didier Cuche, neben Berthod der zweite noch aktive Schweizer Adelbodner Sieger (Riesenslalom 2002), plagt sich mit Rückenproblemen herum. Die Vorbereitungszeit investierte er (zusammen mit Marco Büchel) hauptsächlich ins Testen von Skis. Seine gute Form möchte Didier Défago ausnutzen. Zur Erinnerung: 2005 führte Défago in Adelboden nach dem 1. Lauf das Klassement an, ehe er ausschied.

Obwohl er die interne Ausscheidung gegen Carlo Janka verloren hat, kann Tobias Gründenfelder doch noch zum Riesenslalom antreten. Janka fällt mit 39 Grad Fieber aus und wird durch den Elmer ersetzt. (si/mos)

Hinweis: «SF zwei» überträgt den Riesenslalom vom Samstag sowie den Slalom am Sonntag live. Matthias Hüppi und Bernhard Russi melden sich jeweils ab 10.15 Uhr (1. Läufe) sowie ab 13.15 Uhr (2. Läufe) aus Adelboden.