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Die Wiederholung des Unmöglichen

Samstag, 15. Dezember 2007, 22:33 Uhr, Aktualisiert 10:46 Uhr

Die Konkurrenz wird immer stärker, die Weltnummer 1 aber auch: Roger Federer hat 2007 sämtliche Angriffe auf seine Position souverän abgewehrt.

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Interview mit Roger Federer

Es schien unmöglich, die grandiosen Leistungen der Saison 2006 zu wiederholen. Das Wort «unmöglich» gehört aber nicht zum Wortschatz von Roger Federer. Er hat zum dritten Mal in vier Jahren vier der fünf wichtigsten Turniere gewonnen und wie 2006 den Grand Slam nur um zwei Sätze und wegen einer erneuten Final-Niederlage in Paris gegen Rafael Nadal verpasst.

Mit Ausnahme von Paris hat er die Hierarchien an den wichtigsten Events erneut deutlich aufgezeigt. Der Saisonstart gelang beim Australian Open erneut perfekt, Federer gewann als erster Spieler seit 27 Jahren ein Major-Turnier ohne Satzverlust.

Bei seinem persönlichen Nonplusultra Wimbledon konterte er im fünften Satz den Angriff von Nadal und triumphierte zum fünften Mal in Serie. Beim hektischen US Open behielt Federer abermals die Ruhe und wehrte in den Schlussrunden die Angriffe von Andy Roddick, Nikolai Dawydenko und Shooting-Star Novak Djokovic ohne Satzverlust ab. Die Krönung gelang dann in Schanghai, wo Federer auf dem Weg zum vierten Masters-Titel Roddick, Nadal und David Ferrer innert 48 Stunden zu Statisten degradierte.

Obwohl die Konkurrenz natürlich Hoffnungsschimmer nicht aufgibt, dürfte Federer weiter die prägende Figur im globalen Tennissport bleiben. Und spätestens seit er am US Open erstmals sagte, er würde gerne bis 35 spielen, ist klar: Die Rekordbücher müssen mehr als einmal umgeschrieben werden. (si/fel)