Tennis
Nalbandian stoppt Federer
Roger Federer hat den Final am Masters-Series-Turnier von Madrid gegen David Nalbandian mit 6:1, 3:6 und 3:6 verloren.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Zu Beginn hatte alles auf einen klaren Erfolg der Nummer 1 hingedeutet: Im ersten Satz nutzte Federer seine erste Breackchance und ging mit 3:1 in Führung. Im fünften Spiel wehrte Federer zwei Breakbälle ab und erhöhte auf 4:1. Ein weiterer Aufschlagsverlust des Argentiniers brachte die definitive Entscheidung.
Im zweiten Durchgang gelang Nalbandian der bessere Start. Der «Stier aus Cordoba» führte mit 3:0 und legte damit den Grundstein zum Satzausgleich. Und weil Nalbandian auch im letzten Satz keine Schwäche mehr zeigte, reichte dem Gaucho ein Break (zum 2:1) für den 6. Turniererfolg in seiner Karriere.
Der frühere Angstgegner von Federer spielte von der Grundlinie sehr druckvoll. Mit seinen Winkelschlägen zwang er Federer zu viel Laufarbeit. Der Schweizer seinerseits liess seine Vollstrecker-Qualitäten in den Sätzen zwei und drei vermissen und setzte insbesondere mit der Vorhand zuviele Angriffsbälle ins Out.
«Ich wäre gerne als Sieger von Madrid in Basel an den Start gegangen und bin ein wenig enttäuscht. Wir wissen aber alle über die Stärken von Nalbandian. Ich fühle mich körperlich nach wie vor topfit und gehe guten Mutes an mein Heimturnier», sagte Federer gegenüber SF.
Nalbandian hatte auf dem Weg ins Finale bereits den Weltranglisten-Zweiten Rafael Nadal und Lokalmatador sowie im Halbfinal Novak Djokovic aus dem Turnier eliminiert. Der 25-jährige Argentinier hat seinen Ruf als Angstgegner von Federer erneut bestätigt: Im direkten Duell steht es 8:7 zu Gunsten des Baselbieters.
Verletzungspech ausgeschlossen, wird Federer das Jahr gleichwohl zum vierten Mal in Folge als Nummer 1 beenden. Im Champions-Race beträgt sein Vorsprung gegenüber Nadal 204 Zähler, was dem Gegenwert eines Grand-Slam-Turniers entspricht. (zbi/si)
Meldungen im Tagesverlauf
- Heli-Absturz im Berner Oberland
- Capelli erfüllt Olympia-Selektionskriterien
- Atomstreit: Neue Gespräche mit dem Iran vereinbart
- Parallelimporte: Millionenbusse der Weko für BMW
- Nun ist immerhin klar, was eine Zweitwohnung ist
- Sportverbände sagen Ja zu Bündner Olympia-Plänen
- Erb muss das Schloss Eugensberg zurückgeben
- KOF-Leiter: Euro-Ausstieg Griechenlands würde auch Schweiz treffen
- Käser und Liess im Final geschlagen
- Weder Strahlentote noch Krankheiten nach Fukushima
- Guardini übersprintet Cavendish
- Womit uns Mutter Natur letztes Jahr überrascht hat
- Di Matteo lehnt Chelsea-Offerte ab
- GC holt Shkelzen Gashi von Aarau
- Millionenbusse nach «Kassensturz»-Bericht
- Skandal-Arzt Malm verliert die Bewilligung





