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Federer triumphiert in New York!

Sonntag, 9. September 2007, 0:00 Uhr, Aktualisiert 11:44 Uhr

Roger Federers Triumphzug geht unvermindert weiter. Der Schweizer sicherte sich zum vierten Mal in Folge den Titel der US Open und feierte seinen insgesamt zwölften Grand-Slam-Sieg.

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Der Matchball

Federer hat mit diesem Erfolg den Australier Roy Emerson eingeholt und hat nur noch Pete Sampras vor sich; der Amerikaner hat ingesamt 14 Major-Titel auf dem Konto. Zudem siegte Federer zum vierten Mal in Serie beim US Open. Das ist zuletzt dem Amerikaner William Tilden gelungen - allerdings vor über 70 Jahren.

Einen weiteren Rekord hat Federer nun ganz für sich alleine: Niemandem ausser ihm gelang es bisher, das Double Wimbledon/US Open vier Mal in Serie zu holen.

In den beiden ersten Durchgängen dieses hochstehenden und ausgeglichenen Finals stand Novak Djokovic dem Satzgewinn zunächst näher. Im Startsatz schaffte er im elften Game das erste Break der Partie zum 6:5. Doch danach verspielte der 20-Jährige eine 40:0-Führung und vergab insgesamt fünf Satzbälle. Federer holte sich das Break zurück, als Djokovic einen Doppelfehler servierte. Im Tiebreak unterliefen dem Aussenseiter nochmals viele Fehler, und Federer verwertete schliesslich seinen zweiten Satzball.

Noch vor einem Monat in Montréal, als Djokovic Federer zum ersten Mal besiegte, war die Situation genau umgekehrt. Damals konnte der Schweizer beim Stande von 6:5 und 40:0 den ersten Satz nicht nach Hause servieren und verlor anschliessend im Tiebreak.

Im zweiten Satz unterliefen Federer zunächst viele Fehler, und Djokovic ging mit 4:1 in Führung. Nachdem Federer ein zweites Break mit Mühe abgewehrt hatte, schaffte er den Ausgleich zum 4:4. Je länger dieser Satz dauerte, desto besser servierte der Schweizer. Das half ihm auch, Djokovics Satzbälle beim Stande von 6:5 abzuwehren.

Das waren wohl die Schlüsselmomente des Spiels, denn im Tiebreak hatte Djokovic überhaupt keine Chance mehr. Nach dem 2:2 machte Federer fünf Punkte in Folge.

Auch im letzten Durchgang hatte Djokovic Möglichkeiten zum Servicedurchbruch, liess diese aber einmal mehr aus. So war es wieder Federer, der zuschlug: Beim Stande von 5:4 vergab er zwar den ersten Satzball noch, doch beim zweiten schlug Djokovic den Ball ins Netz; es war der letzte von vielen ärgerlichen Fehlern der serbischen Weltnummer 3.

Dank seinem dritten Grand-Slam-Titel des Jahres überflügelte Federer auch Rafael Nadal im Champions Race. Mit 1171 Zählern liegt er 159 Punkte vor dem Spanier und deren 369 vor seinem Finalgegner Djokovic. (si/eli/mos)