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Federer Special

Dritter Titel in Serie für Nadal

Sonntag, 10. Juni 2007, 0:00 Uhr, Aktualisiert 05.09.2008, 10:42 Uhr

Enttäuschung für Roger Federer: Auch im zweiten Anlauf schaffte der Schweizer es nicht, Rafael Nadal im Final der French Open zu bezwingen. Der Spanier bleibt in Paris auch in seiner 21. Partie in Folge unbesiegt und schaffte den Titel-Hattrick dank einem 6:3, 4:6, 6:3, 6:4-Sieg über die Weltnummer 1.

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Tennis: French Open in Paris - Final

Federers Niederlage lässt sich neben der Stärke des Gegners an zwei eigenen Unzulänglichkeiten festmachen. Von 17 Breakchancen konnte er nur eine einzige verwerten und mit der ansonsten so zuverlässigen Vorhand beging er 28 unerzwungene Fehler.

Ein anderer Ausgang des ersten Satzes hätte die Partie möglicherweise in andere Wege leiten können. Federer, der die Unterstützung der grossen Mehrheit des Publikums hatte, konnte nicht weniger als zehn Breakmöglichkeiten nicht ausnützen, Nadal war hingegen bei seinen einzigen beiden Chancen erfolgreich. In den Sätzen drei und vier hatte Federer dann insgesamt nur noch eine Breakchance und spielte vor allem auf der Vorhand-Seite enttäuschend.

Der in Paris immer noch ungeschlagene Mallorquiner ist der erste Spieler seit Björn Borg (zwischen 1978 und 81), der einen Hattrick in Paris schafft. Zudem hat er seinen Ruf als absolut dominierender Sandplatzspieler der Gegenwart nachdrücklich untermauert, indem er zum dritten Mal in Serie das Triple Monte Carlo/Rom/Paris geschafft hat.

Federer muss nach der sechsten Niederlage im siebten Sand-Vergleich mit Nadal die Träume vom Gewinn des «Roger Slam» um ein Jahr verschieben. Falls er den Final für sich entschieden hätte, wäre er im Besitz aller vier grossen Titel gewesen. Durch die erst zweite Niederlage im 12. Major-Final hat er es auch verpasst, als sechster Spieler den «Karriere-Slam» zu realisieren. Zu schlechter Letzt kann er heuer auch den richtigen «Grand Slam» nicht mehr realisieren. (si/rsa)