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Senkrechtstart mit Ankündigung

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 0:00 Uhr, Aktualisiert 10:45 Uhr

Als erst zweiter Mannschaftssportler nach Eishockeygoalie Jonas Hiller (2005) hat Johan Djourou die Wahl zum Newcomer des Jahres gewonnen. Der Fussball-Verteidiger blickt auf ein Jahr gelungener Premieren zurück.

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Die Reaktion von Johan Djourou

Vier Tage vor seinem 19. Geburtstag gab Djourou im Januar dieses Jahres für Arsenal sein Debüt in der englischen Premier League, der wahrscheinlich besten Liga Europas. Das Spiel gegen Middlesbrough endete 7:0 und markierte den Beginn seines Aufstiegs - einem erwarteten Senkrechtstart. Als 13-Jähriger trat Djourou in das Ausbildungszentrum in Payerne ein, zwei Jahre später und nach einigen Partien in der 1. Liga mit Etoile Carouge wechselte er bereits zu Arsenal.

In London wurde der Sohn einer Schweizerin und eines Westafrikaners von Trainer Arsène Wenger mit einigen Cupeinsätzen behutsam an die erste Mannschaft herangeführt. In dieser Saison stand der grossgewachsene Romand, der über aussergewöhnlich physische Möglichkeiten verfügt, in rund der Hälfte aller Ligapartien in der Startformation. Wenger sagt von ihm, er sei noch talentierter als Teamkollege Philippe Senderos.

Für die Schweiz ist Johan Djourou bereits früh in Erscheinung getreten . Er erreichte etwa mit der U19-Nationalmannschaft 2004 den EM-Halbfinal. Sein erstes Spiel für die A-Nationalmannschaft bestritt er gegen Schottland am 1. März 2006, also nur knapp zwei Monate nach seinem Meisterschafts-Debüt. Seither geniesst er das Vertrauen von Nationalcoach Köbi Kuhn. Zu Recht: Bei der WM in Deutschland kam er zu drei gelungenen Teileinsätzen und hätte gegen Frankreich beinahe den Siegestreffer erzielt.