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Simone Niggli-Luder, Tom Lüthi und Karin Thürig im Kurzinterview
Simone Niggli-Luder, die Sportlerin des Jahres 2005 und Tom Lüthi, der Sportlern des Jahres 2005, sowie Karin Thürig, die Sportlerin des Jahres 2004 über ihre Erlebnisse im Erfolgsjahr, was ihnen die Auszeichnung bedeutet und über ihre weiteren Ziele.
Tom Lüthi, wie haben Sie sich als nominierter Sportler auf die Wahl 2005 vorbereitet?
Tom Lüthi: «Auf die Wahl habe ich mich eigentlich nicht vorbereitet, ausser ein Coiffeur Besuch ;-) Nein, im Ernst, ich habe nie daran gedacht, dass ich den Award bekomme. Schliesslich war ich zusammen mit Roger Federer nominiert und da kommt niemand auf die Idee, dass er gewinnen könnte. Roger ist ein Ausnahmesportler und ein grosses Vorbild für mich!»
Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung?
«Ich bin sehr stolz darauf! Ganz besonders, weil ein Grossteil das Publikum bestimmt hat. Es ist ein wahnsinniges Gefühl, wenn eine ganze Nation hinter einem steht.»
Wie haben Sie das Jahr als Sportler des Jahres erlebt?
«Dieses Jahr war nicht sehr einfach für mich. Ich habe meine sportlichen Ziel knapp verfehlt, aber menschlich sehr, sehr viel dazu gelernt. Da ich so viel reise, bin ich selten an offiziellen Anlässen zu sehen.»
Welche Ziele peilen Sie im kommenden Jahr an?
«2007 steige ich in die 250er-Klasse auf. Ich habe von Aprilia eine Werksmaschine bekommen, was für einen Motorradfahrer das höchste der Gefühle ist. Die ersten Tests sind gut gelaufen und nun stellen wir grade ein neues Boxenteam zusammen.»
Simone Niggli-Luder, wie haben Sie sich als nominierte Sportlerin auf die Wahl 2005 vorbereitet?
Simone Niggli-Luder: «Ich habe mir überelegt, was ich im Falle einer Wahl ungefähr als Dankesrede sagen möchte. Solche Momente sind nämlich immer sehr emotional und da ist man froh, wenn man eine kleine Stütze hat. Daneben ist natürlich die Kleider-Frage immer ein Thema. Und da ich in China ein Abendkleid gekauft hatte, musste ich nur noch kleine Anpassungen durchführen.»
Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung?
«Es ist eine sehr grosse Ehre, Schweizer Sportlerin des Jahers zu werden. Es ist ein Lohn für die gesamte Arbeit, die dahinter steckt und es ist schön zu sehen, dass die erbrachten Leistungen auch von der Öffetnlichkeit wahrgenommen und gewürdigt werden.»
Wie haben Sie das Jahr als Sportler des Jahres erlebt?
«Ich habe einige schöne Reaktionen erhalten. Der Titel ist in der Schweiz bekannt und angesehen.»
Mit welchen Zielen starten Sie in die neue Saison?
«Im nächsten Jahr steht bereits eine weitere WM auf dem Programm, diesmal in der Ukraine. Ich hoffe, auch dort wieder ganz zuvorderst um die Medaillen mitreden zu können. Dafür braucht es nun ein regelmässiges und hartes Training, damit ich meine Ziele erreichen kann.»
Karin Thürig, wie haben Sie sich als nominierter Sportler auf die Wahl 2004 vorbereitet?
Karin Thürig: «Ich habe mich über die Nomination sehr gefreut. Das Abendkleid habe ich dank guter Beratung schnell ausgewählt, den mit Jeans durfte ich nicht erscheinen. Ich habe mir auch überlegt, was ich sagen möchte. Doch vor lauter Freude über die Auszeichnung fehlten mir dann die Worte.»
Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung?
«Es war einer von vielen schönen Momenten und ein unvergesslicher Abend. Es ist eine Anerkennung für meine Leistungen. Für mich war das Jahr 2004 sehr erfolgreich und diese Auszeichnung war die Krönung.»
Wie haben Sie das Jahr als Sportler des Jahres erlebt?
«Ich habe viele Einladungen und Anfragen erhalten. Das Jahr 2005 war ein tolles Jahr mit vielen Interessanten Begegnungen, einer Bronzemedaille an der Bahn WM sowie die Verteidigung des WM Titels im Zeitfahren.»
Welche Ziele peilen Sie im kommenden Jahr an?
«Die olympischen Spiele in Peking sind in 1 1/2 Jahren. Ich werde mich wieder mehr auf den Radsport konzentrieren. Ende März 2007 ist die Bahn WM in Palma de Mallorca und Ende September die Zeitfahr WM in Stuttgart.»





