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Federer Special

Vierter Wimbledon-Triumph in Folge

Sonntag, 9. Juli 2006, 0:00 Uhr, Aktualisiert 05.09.2008, 10:42 Uhr

Roger Federer hat seine Stellung als Nummer 1 des Tennissports auf eindrückliche Art untermauert. Er besiegte seinen spanischen Erzrivalen Rafael Nadal im Final in Wimbledon in vier Sätzen 6:0, 7:6 (7:5), 6:7 (2:7), 6:3.

 

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Das erste Break zum 2:0 Neues Fenster
Satzball zum 6:0 im ersten Satz Neues Fenster
Satzball zum 7:6 (7:5) im zweiten Satz. Satzball zum 7:6 (7:5) im zweiten Satz.
Satzball zum 6:7 (2:7) im dritten Satz. Neues Fenster
Breakball zum 3:1 im vierten Satz. Neues Fenster
Breakball zum 5:1 im vierten Satz. Neues Fenster
Der Matchball Neues Fenster
Spielbericht Neues Fenster
Roger Federer. (keystone)

(Roger Federer. (keystone))

Was für ein Beginn! Ein Game war gespielt, schon hatte Roger Federer im Wimbledon-Final gegen Rafael Nadal sein erstes Break geschafft. Damit nicht genug: Zweites Servicegame Nadal, zweites Break. Drittes Servicegame, drittes Break. Nach 25 Minuten hiess es 6:0.

Reaktion von Nadal
Würde Nadal in seinem ersten Rasen-Endspiel arg unter die Räder kommen? Es ist dem Spanier hoch anzurechnen, dass er dies nicht zuliess. Im Gegenteil: Auch im zweiten Satz gab es ein frühes Break zu sehen. Doch diesmal schaffte es Nadal.

Ausgeglichene Sätze zwei und drei
Nadal konnte von einem Schlag auf den nächsten die Nervosität ablegen und schien die Führung im zweiten Satz problemlos zu verwalten. Ausgerechnet bei der letzten Möglich
keit liess sich der Spanier dann allerdings noch breaken. Im Tie-Break sicherte sich der Schweizer den wichtigen zweiten Durchgang.

Erstklassig und offen ging es auch im dritten Satz weiter. Rafael Nadal zeigte im Tie-Break jedoch seine allerbesten Bälle des Tages. Der dritte Satz gehörte ihm. Wie würde Federer darauf reagieren?

Klare Sache im vierten Satz
Die Reaktion von "King Roger" fiel königlich aus. Der vierte Satz war eine einseitige Angelegenheit, Federer führte schnell mit 5:1. Nadal hatte Federer die Entscheidung vereinfacht, indem er mehr unnötige Fehler beging. Der Rhythmus des Spaniers stimmte scheinbar nicht mehr und kam nur kurz zurück, als er von 1:5 immerhin noch auf 3:5 verkürzen konnte.

Wieder Tränen im Auge
Das letzte Game des Tages war wieder eine Sache für Federer. Nach einer verschlagenen Backhand Nadals war das Spiel gewonnen. Federer hatte wieder Tränen in den Augen.

Und weiter geht die Rekordjagd
Für Roger Federer war es der vierte Wimbledon-Sieg in Folge. Ähnliche Serien haben in den letzten Jahrzehnten nur zwei Spieler hingelegt. Björn Borg gewann im Süden Londons zwischen 1976 und 1980 fünf Mal in Serie. Pete Sampras liess einer Dreier-Reihe (1993-95) nach einem kurzen Unterbruch noch einmal vier Titel folgen (1997-2000).

Doch ein Satzverlust
Einen anderen Rekord verpasste Federer nur knapp. Um ein Haar hätte er erstmals ein Grand-Slam-Turnier ohne Satzverlust überstanden. Das verhinderte Nadal im letzten Moment. (Thomas Rickenbach)

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Resultate

Wimbledon - All England Championships - Grand-Slam-Turnier (15,5 Mio. Euro/Rasen) - Männer-Einzel, Final:
Roger Federer (Sz/1) s. Rafael Nadal (Sp/2) 6:0, 7:6 (7:5), 6:7 (2:7), 6:3.

Frauen-Einzel, Final:
Amélie Mauresmo (Fr/1) s. Justine Henin- Hardenne (Be/3) 2:6, 6:3, 6:4.

Männer-Doppel, Final:
Bob Bryan/Mike Bryan (USA/1) s. Fabrice Santoro/Nenad Zimonjic (Fr/Ser/6) 6:3, 4:6, 6:4, 6:2.

Mixed-Doppel, Final:
Andy Ram/Vera Zwonarewa (Isr/Russ/9) s. Bob Bryan/Venus Williams (USA) 6:3, 6:2.

Junioren-Einzel, Final:
Thiemo De Bakker (Ho/1) s. Marcin Gawron (Pol) 6:2, 7:6 (7:4).

Junioren-Doppel, Final:
Kellen Damico/Nathaniel Schnugg (USA) s. Martin Klizan/Andrei Martin (Slk/2) 7:6 (9:7), 6:2.

Juniorinnen-Einzel, Final:
Caroline Wozniacki (Dä/4) s. Magdalena Rybarikova (Slk/6) 3:6, 6:1, 6:3.